News aus der Studenten- & Uniwelt

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Beschlossene Sache: Bafög wird erhöht

Posted by Professor Recherche

Jetzt ist es offiziell: Die Bundesregierung wird den Bafög-Satz für den kommenden Herbst erhöhen. Ab dem Wintersemester 2010/11 wird der Bafög-Satz um zwei Prozent  und der Einkommensfreibetrag um drei Prozent erhöht. Damit liegt der Höchstbetrag bei 670€ (die letzte Bafög- Erhöhung wurde 2007 beschlossen und 2008 wirksam). Dies ist aber nicht die einzige Änderung, die den Studentinnen und Studenten zugute kommt.

Zudem hat die Bundesregierung beschlossen, die Altersgrenze flexibler zu gestalten. Für Bachelor- Absolventen, die erst einmal Berufserfahrung sammeln wollen und erst im Anschluss ein Masterstudium beginnen wollen, wurde ein zweite Altersgrenze von 35 Jahren eingeführt.

Außerdem wird ein nationales Stipendienprogramm eingeführt. Die Hochschulen sollen Stipendien in Höhe von 300€ monatlich vergeben können, welche zur Hälfte aus privaten und öffentlichen Mitteln aufgebracht werden sollen (der öffentliche Anteil von 150€ jeweils zur Hälfte vom Bund und den Ländern). Jedoch ist gerade dieses Stipendienprogramm in die Kritik geraten. Laut Handelsblatt lehnt die Wirtschaft jedwede finanzielle Zusage ab.

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Deutschland sucht den bildungsfernen Stipendiaten

Posted by Professor Recherche

Vielen “Chancenlosen” galten Stipendien bislang als pseudo-elitäres Gedöns. Doch von nun an weht bei der Studienstiftung des deutschen Volkes, dem mit Abstand größten Förderer des Landes, ein frischer Wind. Und zwar so stark, dass in Zukunft vermehrt auch Studentinnen und Studenten aus vermeintlich bildungsfernem Milieu den Sprung aufs Podium schaffen sollen.

In einem beinharten Testverfahren, zu dem sich die Interessenten selbst anmelden können, wird zunächst sondiert, wer das Zeug zum Stipendiaten hat. Hierbei geht es weniger um schieres Wissen als um die Fähigkeit, deutlich überdurchschnittliches Kombinationsvermögen, räumliches Denken und Erinnerungsvermögen unter Beweis zu stellen.

Wer die Fragen im Stile eines klassischen IQ-Tests mit Bravour meistert, hat die erste Hürde bereits genommen. Zu schade nur, dass es in den Schlussrunden eben doch wieder auf Eloquenz, Esprit und ein routiniert-sicheres Auftreten ankommt. Man darf also gespannt sein, wie sich Anstreichers Tochter gegen Bankers Sohn schlägt.

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