News aus der Studenten- & Uniwelt

Infos rund ums Studium

Es wird eng an den Unis

Posted by Professor Recherche

Im nächsten Jahr wird es ziemlich eng an deutschen Unis. Durch die verkürzte Schulzeit wird die Zahl der Erstsemstler nicht nur vorübergehend steigen, sondern viele Jahre lang hoch bleiben. Dank des Turbo- Abiturs wird der Kampf um die Studienplätze noch härter, und nicht jeder wird das Fach seiner Wahl studieren können. Vielen  Abiturienten bleibt meist nur noch die Möglichkeit, in einem anderen Bundesland zu studieren oder sich für ein weniger beliebtes Studienfach einzuschreiben.

In Bayern und Niedersachsen werden nächstes Jahr die ersten doppelten Abiturjahrgänge entlassen, 2012 folgen Berlin, Brandenburg, Baden- Württemberg und Bremen, 2013 Hessen und das bevölkerungsstarke Nordrhein-Westfalen und erst 2016 Schleswig- Holstein.

Die Bundesländer haben sich zwar vorgenommen, zwischen 2011 und 2015 rund 275.ooo neue Plätze für Studienanfänger zu schaffen. Jedoch wird das wohl nicht ausreichen. Zudem wird mit großer Sicherheit, in den zulassungsbeschränkten Fächern der NC ansteigen, wodurch der Kampf um einen Studienplatz in den beliebten Studienfächern noch härter wird. Bund und Länder wollen die Hochschulen auf den großen Ansturm der Studienanfänger fit machen und Geld bereitstellen. Jedoch kämpfen die Hochschulen mit Planungsschwierigkeiten, einige betrachten den Ansturm sogar als vorrübergehendes Phänomen, welches sich aussitzen lässt. Schändlich!

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Posted by Professor Recherche

Dass Plagiat im Netz (Copy+Paste) fast zum guten Ton gehört, ist kein großes Geheimnis mehr. Das Ausmaß des Diebstahls fremder Gedanken ist bedenklich und dürfte angesichts der Anonymität und Komplexität des Internets nur schwierig einzudämmen sein. Doch nun schlägt man auch an anderer Stelle Alarm: an den Unis nämlich, jedoch nicht – was in diesem Zusammenhang eigentlich zu erwarten wäre – mit Blick auf die Studenten.

Oh nein! Nun stehen die Profs und Doktoren selbst am Pranger, so geschehen in einem neuen Buch mit dem Titel “Das Wissensplagiat”, mit dem Autor Volker Rieble seinen Kolleginnen und Kollegen teils namentlich auf die Pelle rückt. Als Student müsste man sich an dieser Stelle das Lachen wohl mit Mühe verkneifen, doch dafür ist das Thema fast schon zu traurig.

Beispiel gefällig? Hier ein Auszug aus dem aktuellen SPIEGEL-online-Interview mit “Nestbeschmutzer” Rieble: “Wissenschaftler tragen ihr Wahrheitsstreben gern wie eine Monstranz vor sich her. (…) Meine Fallbeispiele in Serie beweisen: Es handelt sich nicht um unglückliche Ausrutscher in Einzelfällen, sondern um gewohnheitsmäßigen Zugriff auf fremde Lorbeeren. (…) Dieser Missbrauch wird bei Studenten bestraft. Er darf bei Professoren mit Vorbildfunktion kein Kavaliersdelikt bleiben.”

>> Hier geht’s zum gesamten Interview

Geht’s noch?

Posted by Professor Recherche

Dass Politik kompliziert ist, langatmig und zuweilen ungelenk, haben wir ja verstanden und (allzu) stillschweigend akzeptiert. Aber was sich im Moment in Berlin und den Ländern abspielt, ist dann doch eine Nummer zu hart. Ach was: zwei Nummern! Da heißt es seit Jahren, Deutschland müsse und wolle mehr in Bildung investieren, immerhin zehn Prozent des BIP sind jährlich anvisiert. – Ein ehrgeiziges, ein ambitioniertes, ein sinnvolles und genau aus diesen Gründen wahrscheinlich ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben.

Immerhin drei Bildungsgipfel haben Bund und Länder nun bereits verschlissen, um bei exakt KEINER Lösung anzukommen. Respekt, möchte man unseren Politikern ironisch zurufen. Ihr macht das schon! Aber für Ironie ist es leider fast ein wenig spät, denn im Kompetenz- und Geldgefeilsche um die Verbesserung der Bildungsbedingungen in Deutschland tun sich scheinbar unüberwindliche Gräben auf. Die öffentlichen Kassen sind leerer denn je, und zerstritten sind Regierung und Opposition sowieso (soweit nichts Neues). Dass es derzeit aber auch in der Regierung selbst zugeht wie im Zoo, lässt nichts Gutes erahnen – weder für Deutschland, noch für die Bildung.

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Jura und ich, wir haben uns auseinander gelebt

Posted by Professor Recherche

Jeder fünfte Student schmeißt sein Studium hin. Bei knapp einem Drittel sind nicht bestandene Prüfungen und zu hohe Anforderungen der Hauptgrund für den Studienabbruch. Weitere Gründe sind Geldsorgen und die Unzufriedenheit über die Studienbedingungen, welche die Studenten schnell verzweifeln lässt. Oftmals bietet das Studium keine Orientierung und die Professoren vermitteln nicht richtig, dass das erlernte für den späteren Beruf wichtig ist.  Für viele ist das Studium eine Irrfahrt ohne Ziel. Ziele die man sich zu beginn des Studiums gesetzt hat schwinden und neue sind nicht in Sicht. Und das Gefühl nicht anzukommen, lässt die Studenten verzweifeln.

Rund 21% der Studenten verlassen die Uni ohne einen Abschluss. Die jüngste Studie zeigt auch, dass die Einführung der Master-& Studiengängen für einige Studienfächer nachteile gebracht haben. Zum Beispiel profitieren die Geisteswissenschaften von dem neuen System, da es eine neue Struktur und ein Ende des Einzelkämpfertums gebracht hat. Jedoch ist die Abbrecherquote, bei den Ingenieur- & den Naturwissenschaftlern deutlich angestiegen, seit Einführung der neuen Bachelor-& Masterstudiengänge.

Viele Unistädte haben auf die stetig steigende Zahl der Studienabbrecher reagiert. Wie etwa die Uni- Stadt Münster, die spezielle Abbrecherseminare anbietet. Wenn die Studenten an der Uni fremdeln oder eine neue Perspektive brauchen können sie solch einen Kurs besuchen. Oftmals haben die Studenten sich für ihr Studienfach aus diffusen Interesse am Fach oder aus Vernuft dazu entschieden. Was aber nicht immer der persönliche Neigung entspricht und der Grund ist, warum die Motivation schon meist nach dem ersten Semester nachlässt.

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Krieg der Kollegen

Posted by Professor Recherche

Um den Kollegen den Büroalltag zur Hölle zu machen, reichen oftmals kleine Sticheleien. Dabei muss man aber zwischen Kritik und Mobbing unterscheiden, denn die Kritik bezieht sich auf des Verhalten und nicht auf die Person. Oftmals suchen die Opfer die Schuld bei sich selbst. Zudem ist Mobbing schwer nachzuweisen, da die Mobber oft zuschlagen ohne Spuren zu hinterlassen.

Es gibt zwei Formen des Mobbing, dass offensichtliche und die versteckte Art des Mobben. Wenn der Mitarbeiter von den anderen Kollegen angebrüllt wird, so das es alle sehen und hören können, ist es offensichtlich. Dabei muss sich das Opfer mit den Tätern quälen und nicht mit dem Nachweis, dass es gemobbt wird. In solchen Fällen kann jeder eingreifen um dies zu unterbinden, sofern man das will.

In Höheren Etagen der Hierarchie, da wo die Menschen mit dem Kopf und nicht mit den Händen arbeiten, ist eher eine subtilere Form des Psychoterros vertreten. Hier findet kein offener Kampf mehr statt. Dort zeigt sich das Mobbing in Form von Informationsverweigerung bis hin zu Angriffen auf das Ansehen und die Leistungsfähigkeit. Für Angegriffene ist es schwer nachzuweisen, dass die Kritik an der Arbeit eigentlich an ihn als Person gezielt ist. Oder wenn sich die Mitarbeiter gern unter einander aufziehen, ist es schwer zu bestimmen, wo der Spaß aufhört und das Mobbing anfängt. Da die Grenzen fließend sind, können die Angreifer die Grenzen leicht und ohne Risiko überschreiten.

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