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Nerds oder hochspezialisierte IT-Fachkräfte? Jobchancen für Informatiker

Posted by Professor Recherche

Den typischen Informatiker stellt man sich so vor: Er trägt Brille, hat eine blasse Haut, spielt den ganzen Tag Computer und hat deshalb keine Freunde. Für seine Karriere ist das aber kein Problem, denn in einem Büro voller Informatiker sitzt sowieso jeder für sich und tippt wild Befehle in seinen Rechner, die kein anderer versteht. Weit gefehlt! Denn inzwischen können sich IT-Fachkräfte das Eigenbrötlertum nicht mehr leisten. Um in der Branche Erfolg zu haben, müssen sie nämlich Teamplayer sein! Nicht nur mit der Technik, auch mit Menschen muss man souverän umgehen können.

Während andere Branchen stagnieren, sollen laut Branchenverband in der IT-Branche bis Ende des Jahres weitere 10.000 Stellen entstehen. Qualifizierte Absolventen zu finden, ist nicht einfach. 16.500 Stellen können derzeit nicht besetzt werden. Ein Grund dafür ist das Imageproblem des Berufs. Dabei ist der einsame Programmierer ein Auslaufmodell. Informatiker arbeiten in Teams an Projekten, beraten Kunden oder managen Prozesse und sind damit längst keine Einzelgänger mehr. Wer also Interesse an einer gefragten Branche hat, der sollte sich von dem Image der IT-Branche nicht abschrecken lassen.

Durch die Umstellung auf Bachelor-Studiengänge sind viele Spezialfächer im Informatik-Bereich entstanden, in denen man verschiedene Interessen verbinden kann – Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik, Technische Informatik. Vielleicht ist auch das ein Anreiz für Studenten, die bisher befürchteten, dass die Informatik nur stures Programmieren beinhalten würde. In welcher Branche ist es sonst der Fall, dass händeringend nach Nachwuchs gesucht wird? Für Interessenten lohnt sich also, unter www.sueddeutsche.de mal genauer über die derzeitigen Bedingungen in der Informatik-Branche nachzulesen!

Selbstständig arbeiten, aber nicht alleine!

Posted by Professor Recherche

Man kennt es vom Hausarbeitschreiben, Lernen und von der Prüfungsvorbereitung. Sobald man zu Hause sitzt und nicht in der Bibliothek oder wenigstens im Café ist man andauernd abgelenkt. Emails checken hier, Kaffee machen da, mit dem Mitbewohner quatschen, dann klingelt das Telefon, dann kommt die Lieblingssendung und schon ist der Tag wieder halb vergangen und man hat fast nichts getan.

Fast 4, 5 Millionen Selbstständige gibt es in Deutschland und viele von ihnen plagt das selbe Problem. Während Festangestellte eben morgens ins Büro gehen, unter den Augen von Chef oder Chefin und den Kollegen ihre Arbeit erledigen und am Abend wieder nach Hause kommen und dann Freizeit haben, lebt der Selbstständige in einem merkwürdigen Mischverhältnis von Arbeit und Freizeit. Leichter kann man sich tagsüber mal eine Auszeit nehmen, aber wenn man am Ende des Tages die anstehenden Aufgaben nicht erledigt hat, arbeitet man auch mal bis in die Nacht hinein. Mehr Freiheit erfordert mehr Disziplin und deshalb wünschen sich viele Selbstständige ebenfalls einen routinierten Arbeitstag und damit auch einen geeigneten Arbeitsraum, den sie klar von ihrem Freizeitraum abgrenzen können.

In einigen deutschen Großstädten kann man sich nun in sogenannten Co-Working-Spaces anmelden. Eines davon ist das Betahaus. Hier kann man sich für einen Tag, eine Woche oder einen Monat einen Arbeitsplatz mieten, WLAN, Drucker, Kopierer und Konferenzraum nutzen und viele andere Selbstständige kennen lernen. Co-Working-Spaces sind eine Weiterentwicklung der Bürogemeinschaft.

Ohne dass man gleich selbst ein Büro anmieten muss, kann man hier projekteweise oder auch für länger ein- und ausgehen, arbeiten und Kaffee trinken. Auch wichtige Kontakte und sogar gemeinsame Projekte entstehen unter den Selbstständigen in den Co-Working-Spaces. Wie genau die Atmosphäre im Betahaus Berlin ist und wie man sich die Arbeit in einem Co-Working-Space vorstellen kann, findet man auf www.zeit.de.

Irgendwas mit Medien? Wozu gibt es eigentlich Geisteswissenschaften?

Posted by Professor Recherche

Immer wenn es darum geht, wer die besten Berufsaussichten hat, hört man den Satz: Die beste Vorsorge gegen Arbeitslosigkeit ist immer noch ein Hochschulstudium – es sei denn man studiert Geisteswissenschaften, dann ist natürlich nichts zu garantieren. Im Anschluss daran werden Witze darüber gerissen, dass Germanisten ihr Geld ja immerhin auch mit Taxifahren verdienen können und Ingenieurwissenschaftler und BWLer schütteln den Kopf, wie man sich nur für so ein Studium, das ja weder Hand noch Fuß hat, entscheiden kann.

Aber warum steigen die Zahlen der Studenten, die sich für ein Studium der Geisteswissenschaften weiter an? Vielleicht lohnt es sich doch einmal, hinter die Fassade der verschrieenen Studiengänge – wozu braucht man Altorientalistik, Papyrologie oder Klassische Literaturwissenschaft? – zu werfen. Denn viel an Kritik beruht auf Vorurteilen, zum Beispiel:

1. Geisteswissenschaftler arbeiten längst nicht mehr nur an den Universitäten, im Medienbereichen und in der Kultur. Auch in der Wirtschaft wird der Ruf nach kreativen Problemlösern und Denkern nicht erst seit der Krise lauter.

2. Geisteswissenschaftler profitieren nicht nur von den Inhalten, die ihnen an der Hochschule vermittelt werden, sondern können besonders außerhalb über Praktika und Auslandsaufenthalte wichtige Erfahrungen sammeln und damit ihre Karriere in Schwung bringen.

3. Auch Geisteswissenschaftler können es in die Chefetage schaffen. Denn oft sind gerade da weniger wirtschaftliche Kompetenzen als Personalleitung und Organisation gefragt.

Weitere Vorurteile und übrigens auch interessante Diskussionspunkte zum Berufsbild Geisteswissenschaften in den Kommentaren unter dem Artikel findet man unter www.zeit.de.