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Darf ich bitte studieren? – Chaos um Zulassungen und Numerus Clausus

Posted by Professor Recherche

Die ganze Schulzeit über ist es einem gar nicht so bewusst: Die Noten zählen eben doch. In der Oberstufe, wenn man dann erfährt, dass es in der Schule nicht allein um die Versetzung geht und beim Abi auch nicht nur darum, dass man es besteht, ist es für viele schon zu spät. Wenn die Abschlussnote nicht stimmt, dann bleiben einem viele beliebte Studiengänge verschlossen. Nicht nur die üblichen Verdächtigen Medizin, Pharmazie oder Psychologie.

Oft sind es gerade untypischere Studiengänge – Medienwissenschaft, Regionalwissenschaften Lateinamerika, Politikwissenschaft – die aufgrund einer geringeren Anzahl an Studienplätzen einen hohen Numerus Clausus aufweisen. Oftmals gelingt ein Einstieg in diese Fächer jedoch durch eine bestimmte Anzahl an Wartesemestern ziemlich schnell, während die Zahl der Wartesemester für Medizin so hoch ist, dass viele Abiturienten jahrelang warten müssten, bevor sie das ebenfalls lang andauernde Medizinstudium aufnehmen könnten.

Die Schüler werden zudem immer wieder in Verwirrung gebracht, wenn es darum geht, wo und wie man sich denn jetzt eigentlich für welches Fach bewerben soll. Für einige Fächer bewirbt man sich bei der ZVS. Die heißt aber inzwischen Stiftung für Hochschulzulassung. Manche Universitäten verwenden inzwischen eigene Verfahren zur Feststellung der Studientauglichkeit. Für Kunsthochschulen muss man sich ohnehin über gesonderte Bewerbungsverfahren zu speziellen Fristen bewerben.

Für die meisten anderen Studienfächer entscheidet der NC, wobei man aber auch die Möglichkeit hat, Studienplätze, für die man abgelehnt wurde, im Nachrückverfahren doch noch zu bekommen. Alles in allem gibt es also allen Anlass, um einmal etwas Ordnung in das Durcheinander zu bringen. Auf www.zeit.de werden alle offenen Fragen rund um Zulassung und Numerus Clausus beantwortet. Das Lernen für die guten Noten kann es zwar auch nicht ersetzen, wenn man sich im „Bewerbungsdschungel“ auskennt, aber zumindest weiß man dann mal, wozu es gut ist!

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