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Kairo – Der Kampf um die freie Universität

Posted by Professor Recherche

Die Studierenden waren die ersten auf dem Kairoer Tahrir, von dem die Proteste gegen das Mubarak Regime ausgingen und die Demokratiebewegungen mehr soziale Gerechtigkeit und Mindestlöhne forderten. Doch die ägyptische Revolution geht weiter. Die Redefreiheit auf dem Campus und die Möglichkeit der freien Meinungsäußerung auch über Professoren wurde bereits erwirkt. Doch die Studenten sind noch nicht zufrieden. Weiterhin werden Blogger, die sich kritisch über die militärische Situation des Landes äußern, verfolgt und bestraft.

Die Mubarak-Regierung habe das Volk betäubt, so die Studenten. Freie Wahlen des Universitäts-Präsidenten, Forderungen nach wissenschaftlicher Freiheit und die Einsetzung unabhängiger Studierendenvertreter wurden unterdrückt und verboten. Die ersten Absetzungen von nationalistisch geprägten Mitarbeitern rufen bei den protestierenden Studenten jetzt Euphorie hervor und die Hoffnung, dass an diese Stellen nun fähigere Leute kommen werden.

Die Universität Kairo, insbesondere das politikwissenschaftliche Institut, gelten als „Think Tank“ der zukünftigen Demokratie. Unvorstellbar, dass ausgerechnet hier korrupte Lehrende weiterhin arbeiten können, sagen die Studierenden. Sie bringen momentan neue Diskussionsgruppen in Bewegung und hoffen, im Zuge der Revolution auch eine freie Universität schaffen zu können. Einen interessanten Artikel zum Thema gibt es auf www.zeit.de.

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