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Krieg der Kollegen

Posted by Professor Recherche

Um den Kollegen den Büroalltag zur Hölle zu machen, reichen oftmals kleine Sticheleien. Dabei muss man aber zwischen Kritik und Mobbing unterscheiden, denn die Kritik bezieht sich auf des Verhalten und nicht auf die Person. Oftmals suchen die Opfer die Schuld bei sich selbst. Zudem ist Mobbing schwer nachzuweisen, da die Mobber oft zuschlagen ohne Spuren zu hinterlassen.

Es gibt zwei Formen des Mobbing, dass offensichtliche und die versteckte Art des Mobben. Wenn der Mitarbeiter von den anderen Kollegen angebrüllt wird, so das es alle sehen und hören können, ist es offensichtlich. Dabei muss sich das Opfer mit den Tätern quälen und nicht mit dem Nachweis, dass es gemobbt wird. In solchen Fällen kann jeder eingreifen um dies zu unterbinden, sofern man das will.

In Höheren Etagen der Hierarchie, da wo die Menschen mit dem Kopf und nicht mit den Händen arbeiten, ist eher eine subtilere Form des Psychoterros vertreten. Hier findet kein offener Kampf mehr statt. Dort zeigt sich das Mobbing in Form von Informationsverweigerung bis hin zu Angriffen auf das Ansehen und die Leistungsfähigkeit. Für Angegriffene ist es schwer nachzuweisen, dass die Kritik an der Arbeit eigentlich an ihn als Person gezielt ist. Oder wenn sich die Mitarbeiter gern unter einander aufziehen, ist es schwer zu bestimmen, wo der Spaß aufhört und das Mobbing anfängt. Da die Grenzen fließend sind, können die Angreifer die Grenzen leicht und ohne Risiko überschreiten.

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