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Verstand gegen Bauchgefühl – Studienabbruch ja oder nein?

Posted by Professor Recherche

Zukunftsangst, Prüfungsdruck und die Ungewissheit, ob das, was man gerade studiert, wirklich das Richtige für einen ist. Vielen Studenten geht es täglich durch den Kopf, aber der Schritt, sein Studium tatsächlich abzubrechen, ist ein schwieriger, der wohlüberlegt sein will. In den ersten ein, zwei Semestern ist es dabei weniger problematisch, als wenn man bereits einen großen Teil des Studiums hinter sich hat, vielleicht gar vor der großen Hürde des Abschlusses steht. Aber gerade dann kommt oft ein Berg an Arbeit auf die Studenten zu, der sie zum kapitulieren bringt.

Oder die Berufspraxis, die man bislang immer sorglos vor sich hergeschoben hat, wird langsam real und man muss sich mit der Frage beschäftigen: Ist dies wirklich der Bereich, in dem ich den Rest meines Lebens arbeiten will? 24 Prozent eines Studiengangs verlassen die Uni ohne Abschluss – es handelt sich also um keine Einzelschicksale, sondern um ein Problemfeld, bei dem nur im Einzelfall entschieden werden kann, ob es besser ist, auf die Zähne zu beißen und das Studium durchzuziehen oder man auch längerfristig glücklicher wird, wenn man abbricht.

Während für viele zur Schulzeit alles in geregelten Bahnen verlief, muss man an der Universität die Selbstdisziplin üben. Gleichzeitig trägt man auch selbst die Verantwortung für den Weg, den man einschlägt, während man zuvor einfach meist versucht, die bestmögliche Schulbildung zu genießen. Psychologen raten, sich vor dem Studienabbruch einige entscheidende Fragen zu stellen, unter anderem: Liegt das Problem wirklich am Studium? Studiert man das Fach, das man studieren wollte? und Hat man bereits Alternativen im Kopf? Wer mit sich kämpft, für den ist der Artikel unter www.zeit.de garantiert hilfreich!

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